Russland mit stärken WM-Sicherheitsvorkehrungen

Nach dem Anschlag auf eine russische Passagiermaschine, die kurz nach ihrem Start in Sharm-El-Sheik zum Absturz gebracht wurde, erhöht der Veranstalter der Fußball WM 2018 auch auf den Baustellen die Sicherheit. Zudem verkündete Sportminister Witali Mutko, dass die Behörden, auch im Hinblick auf den Confed Cup 2017 und eben die Endrunde ein Jahr später, die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen werden. Dazu sollen neue Konzepte und Einsatzpläne ausgearbeitet werden.

„Der Sicherheitsplan wurde bereits genehmigt. Und die Situation, was die Sicherheitslage in der Welt angeht, wurde berücksichtigt. Die Sicherheitsmaßnahmen werden intensiviert,“ meinte Mutko nach einem Treffen mit dem Organisationskomitee der FIFA.

Während die Weltmeisterschaft erst in weiter Ferne ist, verkündete Mutko auch einige aktuelle Sanktionen gegen die Türkei, die einen russischen Kampfjet abgeschossen hatte und nun von Russland boykottiert wird.

Russischen Vereinen wurde die Verpflichtung von türkischen Spielern untersagt, zudem dürfen die Vereine aus der Premier Liga nicht im Winter in der Türkei ihr Trainingslager aufschlagen. Viele Clubs, darunter Spartak Moskau und FK Rostov, leisteten der Aufforderung Folge, und sagten ihr Trainingscamp in der Türkei umgänglich ab. Auch die Teilnahme an einem Fußballturnier in der Türkei wurde von einigen russischen Vereinen zurückgezogen. Aktuell ist Gökdeniz Karadeniz von Rubin Kazan der einzige Türke, der in Russland unter Vertrag steht.