Jogi Löw spricht über seine Zukunft

Joachim Löw ist spätestens seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 ein gefragter Mann. Obwohl es an sportlich und vor allem finanziell attraktiven Angeboten sicherlich nicht mangelt, ist der Schwabe dem DFB bislang treu geblieben und hat seinen Vertrag bereits vorzeitig bis zur WM 2018 verlängert. Vorerst steht aber erst einmal die Europameisterschaft 2016 an, bei der Deutschland zu den großen Favoriten zählt.

In einem Interview hat Löw nun mehr oder weniger angekündigt, dass ihn neue Herausforderungen reizen würden: „Ich bin jetzt zehn Jahre dabei. Daher würde ich sagen, dass ich meine längste Zeit als Bundestrainer schon hinter mir habe. Irgendwann, so denke ich, brauchen vielleicht die Mannschaft, der Verband oder ich selber ein neues Ziel.“

Interessant sei für ihn vor allem ein Engagement im Ausland, etwa England oder Spanien. Der bei Ablauf seines Vertrags 58-Jährige hatte vor seiner Tätigkeit als Bundestrainer in Österreich Austria Wien und Wacker Innsbruck trainiert, davor auch in der Türkei bei Fenerbahce und bei seinem Stammverein VfB Stuttgart Erfahrungen als Cheftrainer gesammelt.

In der Vergangenheit sollen unter anderem Real Madrid, der FC Everton, Bayern München, der FC Chelsea und der FC Arsenal ihr Interesse am Erfolgstrainer bekundet haben. Löw hatte aber stets wiederstanden – er weiß was er am DFB hat und umgekehrt. Zudem verdient Löw auch als deutscher Bundestrainer genug. Gerüchten zufolge soll er vom DFB jährlich 3,3 Millionen Euro verdienen.